Sonnige Zeiten für Ihre Elektromobilität

Wechselrichter PLENTICORE plus mit Wallbox kombinieren

Eine regenerative Möglichkeit, das eigene Elektroauto mit selbsterzeugtem Solarstrom zu laden, gelingt mit zukunftsweisender Schlüsseltechnologie. So wächst die eigene Stromerzeugung und der Wunsch nach Elektromobilität unter dem Begriff Sektorenkopplung zusammen. Die Kombination aus Wechselrichter wie dem KOSTAL PLENTICORE plus und der eigenen Wallbox gestalten dies intelligent, sicher und effizient.

Klug kombiniert: Mit Solarstrom laden

Ein Elektrofahrzeug zu fahren, macht Spaß – es genauso ökologisch und ökonomisch zu laden, ist die Herausforderung. Zwar ist es möglich, eine Wallbox mit herkömmlichem Strom aus dem öffentlichen Netz zu betreiben, den selbst produzierten Solarstrom dafür zu nutzen, schont jedoch den Geldbeutel und die Umwelt. 

Es lohnt sich also, die hauseigene Ladestation für das Elektroauto mit dem Wechselrichter der PV-Anlage zu koppeln. Durch Nutzung des regenerativen PV-Stroms wird das eigene Elektrofahrzeug vor der Haustür oder auf dem Betriebsgelände geladen – umweltfreundlich, flexibel und komfortabel.

Wallbox und Wechselrichter kombinieren: So geht‘s

Neuinstallation

Wenn bislang weder Photovoltaikanlage noch Ladestation angeschafft wurden, kann gemeinsam mit dem Installateur ein ideal zusammengesetztes System geplant werden. Wichtig ist, dass alle Komponenten wie Solar-Module, Wechselrichter, Energiezähler, Batteriespeicher und Wallbox in der Zusammenstellung aufeinander abgestimmt sind.

So deckt die PV-Anlage mit angeschlossenem Speicher große Teile des Hausverbrauchs mittels Solarstrom und liefert die überschüssige Solarenergie über die Wallbox zum Laden des E-Autos. Der angeschlossene Energiezähler liefert alle nötigen Informationen und gewährleistet einen optimalen Betrieb der Wallbox.

Nachrüstung: Wallbox

Wenn die eigene PV-Anlage mit Wechselrichter und Speicher bereits vorhanden ist, lässt sich nun auch eine Wallbox clever ergänzen. Für die perfekte Steuerung muss die neue Wallbox in die PV-Bestandsanlage mit dem Wechselrichter integrierbar sein. Neben den passenden Schnittstellen sollte die Ladeleistung einstellbar sein, sodass für die Wallbox unterschiedliche Lademodi möglich sind und ein intelligentes Energiemanagement unterstützt wird.

Nachrüstung: Wechselrichter

Wenn Elektrofahrzeug sowie Wallbox bereits vorhanden sind und nun eine PV-Anlage ergänzt werden soll, gilt es zu prüfen, ob die vorhandene Wallbox mit dem neuen Wechselrichter kombinierbar ist.
Nur so kann sichergestellt werden, dass das System aus Wallbox und Wechselrichter intelligent gesteuert werden kann. Ist dies nicht der Fall, ist zu überlegen, ob eine neue Wallbox in das Komplettsystem integriert werden soll, die mit dem Wechselrichter die Ladevorgänge des Elektromobils intelligent steuert.

PLENTICORE plus: Ein Gerät, alle Möglichkeiten

Hybridwechselrichter von KOSTAL

Ein Wechselrichter, der die vielseitigen Anforderungen der Sektorenkopplung bereits jetzt optimal erfüllt, ist der PLENTICORE plus. Er ist in den Leistungsklassen 3-10 kW ein wahrer Multikönner, der die PV-Anlage, einen Batteriespeicher und eine Wallbox intelligent steuern kann.

Aus der Vielfalt des Allrounders erwachsen verschiedene Möglichkeiten, eine Ladestation an das System der Solaranlage anzuschließen und dabei einen hohen PV-Anteil beim Laden zu ermöglichen.

Mit dem PLENTICORE plus lässt sich die Anbindung einer Wallbox je nach Ausgangssituation vielfältig realisieren.

Einfaches solares Laden – optimal bei kleiner Leistungskapazität

Beim sogenannten „Einfachen solaren Laden“ wird die Wallbox über eine Steuerleitung mit dem PLENTICORE plus verbunden. Jetzt fließen die Steuersignale vom Wechselrichter direkt in den Schalteingang der Wallbox. Auf diese Weise arbeitet der PLENTICORE plus im Modus „Dynamische Eigenverbrauchssteuerung“ und berücksichtigt dabei die gewünschten und manuell eingegebenen Ein- und Ausschaltbedingungen.

Wallbox und einfaches solares Laden mit Netzwerkanbindung

Der Schaltausgang sorgt dabei für die Signalweitergabe, wenn ausreichend Solarenergie vorhanden ist und eingespeist werden kann. Dann beginnt die Wallbox mit dem Laden des Elektrofahrzeugs und stoppt entsprechend den im Menü des PLENTICORE plus eingerichteten Ausschaltbedingungen. 

Die meisten E-Fahrzeuge können mit einer Leistung ab 1,4 kW einphasig geladen werden. Verfügt die Wallbox über einen Steuerleitungseingang und leistet einphasig bis 3,7 kW, dann bietet das „Einfache solare Laden“ gute Ergebnisse mit hohem Solarstromanteil – auch bei kleinen PV-Anlagen.

Das „Einfache solare Laden“ kann bereits mit vielen Einstiegsmodellen verschiedener Hersteller umgesetzt werden. Der PLENTICORE plus harmoniert optimal mit einer Vielzahl von handelsüblichen Ladestationen:

  • KEBA b-, c-, x-series
  • MENNEKES Amtron
  • ABL
  • Heidelberg
  • und weitere

Optimiertes solares Laden mit Netzwerkanbindung

Beim „optimierten solaren Laden mit Netzwerkanbindung“ stellt der Wechselrichter PLENTICORE plus Daten über das Ethernet-Netzwerk per Modbus/TCP zur Verfügung. Der Datenaustausch hat direkten Einfluss auf den Wallbox-Betrieb und steuert beispielsweise die aktuelle Ladeleistung. Bei gleichzeitiger Einbindung des KOSTAL Smart Energy Meters (Energiezähler) wird ebenfalls ein möglicher Leistungsüberschuss übermittelt, der beispielsweise ins Netz abgegeben wird.

 
Wallbox und optimiertes solares Laden mit Netzwerkanbindung

Intelligent steuernde Wallboxen können alle Daten auslesen und regulieren so die Ladeleistung. Je nach vorliegender PV-Energieerzeugung und Netzeinspeisung startet die Wallbox mit einem maximal möglichen Ladevorgang. Ladevorgänge können in diesem Modus beispielsweise bei 1,4 kW starten und sukzessive – durch die Wallbox – automatisch angepasst werden, solange überschüssiger Solarstrom zur Verfügung steht. Um dieses Zusammenspiel zu gewährleisten, wird der PLENTICORE plus als Datenquelle in das vorhandene Netzwerk mit der Wallbox verbunden.

Die Vorteile beim „optimierten solaren Laden“ liegen in der leichten Handhabung und der hohen Wirtschaftlichkeit des Ladevorgangs mit Solarstrom. Über die Anbindung via Netzwerk gelingt dabei gleichzeitig die Nutzung des größtmöglichen Solarstromanteils durch fortwährende Ladeanpassung. Außerdem kann eine potentielle Überlastung des Hausanschlusses vermieden werden, da eine frühzeitige Abregelung der Ladeleistung erfolgen kann – bevor es zu einer Überlast kommt.

Für den Fall, dass an die PV-Anlage ein Speicher (z. B. BYD Premium Battery Box) angebunden ist, kann das Laden des E-Fahrzeugs auch aus der angeschlossenen Batterie unterstützt werden. Das erhöht den Ladeanteil an kostengünstigem Solarstrom weiter bis hin zum ausschließlichen Laden des Autos mittels selbstproduzierter PV-Energie.

Das „optimierte solare Laden“ ist mit verschiedenen Wallbox-Typen möglich. Voraussetzung bei dieser Kopplung von Wallbox und Wechselrichter ist die Einrichtung eines stabilen Netzwerks. Der PLENTICORE plus harmoniert optimal mit einer Vielzahl von handelsüblichen Ladestationen:

  • Hardy Barth cPH1, cPμ1 mit eCB1
  • openWB
  • und weitere

Optimiertes solares Laden mit Steuerung über externen Energiemanager

Beim „optimierten solaren Laden über Energiemanager“ wird ein externer Energiemanager in das System zwischen dem Wechselrichter PLENTICORE plus und der Wallbox eingebunden. Der Energiemanager erhält vom PLENTICORE plus über dessen Datenlogging alle relevanten Parameter für den Wallbox-Betrieb und liest diese über die Modbus/TCP-Schnittstelle aus.

Wallbox und optimiertes solares Laden mit Energiemanager

Bei Einbindung des KOSTAL Smart Energie Meter (Energiezähler) kommen zudem die Informationen über die aktuelle Einspeiseleistung hinzu. Mit diesen Informationen steuert der externe Energiemanager nun aktiv den Ladeprozess über die Wallbox.

Die maximale Ladeleistung wird dabei vom Energiemanager festgelegt. Alle Parameter werden über eine webbasierte Plattform des Energiemanagers konfiguriert. In dieser Systemkonfiguration ist die Ladestromstärke ebenfalls dynamisch regelbar. Alle Energieflüsse werden zentral über den Energiemanager visualisiert. Das schafft punktgenaue Betriebszeiten je nach Verfügbarkeit des PV-Stroms. 

Das „optimierte solare Laden über Energiemanager“ ist aufgrund der höheren Komponentenzahl einrichtungsintensiver. 

Das „optimierte solare Laden über Energiemanager“ ist mit dem PLENTICORE plus und mit einer Vielzahl von handelsüblichen Ladestationen und Energiemanager-Anbietern möglich:

  • SolarLog mit KEBA c-, x-serie
  • sonniQ mit ABL, Mennekes, KEBA
  • Loxone mit KEBA
  • gridX mit ABL, Alfen, Heidelberg
  • KNX über BABtec Gateway
  • und weitere

Mit dem PLENTICORE plus in Verbindung mit einer Wallbox steht eine Vielzahl effizienter Betriebsarten zur Verfügung. Für hohe Flexibilität und großen Nutzen kann der PLENTICORE plus mit handelsüblichen Ladestationen unterschiedlicher Hersteller kombiniert werden.

Finden Sie jetzt Ihren passenden Installateur.