KEM wird zum neuen Standard
PV-Anlagen einfacher planen, wirtschaftlicher installieren
Bei vielen aktuellen KOSTAL Anlagen ist der KOSTAL Energy Meter (KEM) heute die erste Wahl. Insbesondere mit der aktuellen Gerätegeneration übernimmt der Wechselrichter Funktionen, für die früher der KOSTAL Smart Energy Meter (KSEM) benötigt wurde. Das macht die Anlagenplanung einfacher und spart Kosten.
Warum der KEM heute oft die erste Wahl ist
Viele Fachbetriebe setzen bei KOSTAL Anlagen routinemäßig auf den KOSTAL Smart Energy Meter. Mit der aktuellen Systemgeneration lohnt es sich, diese Gewohnheit zu überdenken.
Bei der Kombination aus PLENTICORE G3 und ENECTOR G2 übernimmt der Wechselrichter die intelligente Steuerung der Wallbox direkt. Der Energiezähler stellt die dafür erforderlichen Messwerte bereit. Ein KSEM ist für diese Aufgabe nicht mehr erforderlich – der KEM erfüllt die notwendigen Funktionen.
Geld und Zeit sparen
Der KEM ist nicht nur die wirtschaftlichere, sondern auch eine besonders einfache Lösung: Er misst fünfmal pro Sekunde, ist bis 100 A belastbar und benötigt keine Konfiguration über ein eigenes Webinterface. Gegenüber dem KSEM ergibt sich zudem eine Kostenersparnis von rund 100 Euro.
Zum Factsheet “KEM oder KSEM”
Kurz gesagt: weniger Kosten und weniger Aufwand bei der Installation.
KEM oder KSEM – welcher Zähler passt wann?
KEM – die erste Wahl für viele Standardanlagen
Der KEM wird unter anderem empfohlen für:
- 1 × PLENTICORE G2 oder G3 – mit oder ohne Batteriespeicher
- PLENTICORE G3 im Geräteverbund
- PLENTICORE G3 mit ENECTOR G2
KSEM – für Anlagen mit erweitertem Funktionsbedarf
Der KSEM bleibt die richtige Wahl, wenn zusätzliche Funktionen oder Anschlussmöglichkeiten erforderlich sind, beispielsweise bei:
- PLENTICORE G2 mit ENECTOR G2
- PLENTICORE G2 oder G3 mit ENECTOR G1
- PLENTICORE G2 im Geräteverbund
- Anlagen mit PIKO CI
- PIKO CI bei Hausanschlüssen über 63 A mit Wandlermessung
Die vollständige Übersicht zeigt, für welche Gerätekombination KEM oder KSEM vorgesehen ist.
Bei der nächsten Anlage: KEM zuerst prüfen
Für Installateure bedeutet das eine einfache Änderung bei der Anlagenplanung: Nicht automatisch zum KSEM greifen, sondern zunächst prüfen, ob der KEM die benötigten Funktionen bereits abdeckt.
So lassen sich unnötige Kosten vermeiden, die Planung vereinfachen und Kunden wirtschaftlichere Gesamtlösungen anbieten. Der KSEM bleibt die leistungsfähige Lösung für komplexere Anlagen – bei vielen aktuellen Installationen mit PLENTICORE G3 ist der KEM jedoch die passendere Wahl.
KEM für die Standardanlage. KSEM, wenn mehr benötigt wird.