Zur Hauptnavigation springen Zum Hauptinhalt springen Zur Fußzeile der Seite springen

KEM oder KSEM?
KOSTAL macht es einfach

Der passende Energiezähler für jede Anlage

Oft reicht der
KOSTAL Energy Meter

Viele Installateure setzen bei KOSTAL Anlagen routinemäßig auf den KOSTAL Smart Energy Meter (KSEM). Das war lange eine sichere Wahl – ist bei vielen Anlagen aber nicht immer erforderlich.

Insbesondere bei einer typischen Anlage mit PLENTICORE G3 und ENECTOR G2 reicht häufig der günstigere KOSTAL Energy Meter (KEM). Denn mit der neuen Gerätegeneration hat sich die Systemarchitektur verändert: Die intelligente Steuerung der Wallbox übernimmt jetzt der PLENTICORE G3.

 

KEM oder KSEM: Eine Entscheidungshilfe

Bei früheren Anlagen übernahm der KSEM neben der Messung der Energieflüsse auch zentrale Aufgaben bei der Steuerung der Wallbox. Deshalb wurde er für viele Installateure zum festen Bestandteil der Anlagenplanung.

Mit PLENTICORE G3 und ENECTOR G2 ist das anders: Der Wechselrichter übernimmt die Steuerung der Wallbox direkt. Der Energiezähler stellt die dafür benötigten Messwerte bereit.

Das bedeutet: In dieser Kombination ist kein KSEM mehr erforderlich. Der kostengünstigere KEM erfüllt die notwendigen Aufgaben. Mehr dazu auch in unserem Factsheet: KOSTAL Energy Meter Entscheidungshilfe

Wann ist der KEM die richtige Wahl?

Der KOSTAL Energy Meter eignet sich für typische Anlagen mit einem PLENTICORE Wechselrichter. Er erfasst die Energieflüsse dreiphasig in Echtzeit und überträgt die Messdaten über eine vorkonfigurierte Modbus-RTU-Schnittstelle an den Wechselrichter.

Der KEM unterstützt unter anderem:

  • die 24-Stunden-Hausverbrauchsmessung
  • die Übertragung der erforderlichen Messdaten an den Wechselrichter
  • Die Kombination von PLENTICORE G3, PIKO CI G2 und ENECTOR G2
  • Anlagen mit einem direkten Anschlusswert von bis zu 100 A

Kurz gesagt: Für eine aktuelle Standardanlage ist der KEM häufig die einfachere und wirtschaftlichere Lösung.

 

Wann wird der KSEM benötigt?

Der KOSTAL Smart Energy Meter bleibt die richtige Wahl, wenn die Anlagenkonfiguration zusätzliche Funktionen oder erweiterte Anschlussmöglichkeiten erfordert.

Das gilt insbesondere für:

  • PLENTICORE G2 mit ENECTOR G2
  • PLENTICORE G2 oder G3 mit ENECTOR G1
  • PLENTICORE G2 im Geräteverbund
  • Anlagen mit PIKO CI

Der KSEM verfügt über eine eigene Weboberfläche sowie zusätzliche Rechenleistung und unterstützt Anwendungen, die über die Basisfunktionen des KEM hinausgehen.

Kurz gesagt: Der KSEM ist die passende Wahl für Anlagen mit erweitertem Funktionsbedarf.

KEM oder KSEM: Eine Entscheidungshilfe

Gerätekombination und Funktionsumfang

Gerätekombination KEM KSEM
1 x PLENTICORE G2 oder G3 Empfohlen Auch mgl.
1 x PLENTICORE G2 oder G3 mit Batteriespeicher Empfohlen Auch mgl.
PLENTICORE G3 im Geräteverbund Empfohlen Auch mgl.
PLENTICORE G3 mit ENECTOR G2 Empfohlen Auch mgl.
PLENTICORE G2 mit ENECTOR G2 - Ja
PLENTICORE G2 oder G3 mit ENECTOR G1 - Ja
PLENTICORE G2 im Geräteverbund - Ja
PIKO CI – ein oder mehrere Wechselrichter - Ja
PIKO CI bei Hausanschlüssen über 63A mit Wandlermessung - Ja

Einfacher planen und wirtschaftlicher anbieten

Ein KSEM bietet viele Möglichkeiten – diese werden jedoch nicht in jeder Anlage benötigt. Wer den Energiezähler passend zur tatsächlichen Systemkonfiguration auswählt, vermeidet unnötige Kosten und kann seinen Kunden ein wirtschaftlicheres Gesamtangebot machen.

Prüfen Sie deshalb bereits bei der Anlagenplanung:

  1. Welche Wechselrichtergeneration wird eingesetzt?
  2. Handelt es sich um eine einzelne Standardanlage oder um eine komplexere Anlagenkonfiguration?
  3. Werden Funktionen benötigt, die über die Basisfunktionen des KEM hinausgehen?

So wird aus einer gewohnten Standardauswahl eine bedarfsgerechte Planung. Mehr dazu auch in unserem Factsheet: KOSTAL Energy Meter Entscheidungshilfe

So viel Energiezähler wie nötig

Der KSEM bleibt die leistungsfähige Lösung für komplexere Anlagen. Bei vielen aktuellen Installationen mit PLENTICORE G3 ist er jedoch nicht mehr notwendig.

Gerade bei der Kombination aus PLENTICORE G3, Batteriespeicher und ENECTOR G2 bietet der KEM alle erforderlichen Basisfunktionen. Das macht die Planung einfacher und die Anlage wirtschaftlicher – ohne auf die relevanten Funktionen zu verzichten. Oft reicht der KEM.