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Photovoltaik-Ausschreibung

PV-Projekte richtig planen und Komponenten auswählen

Neue Anforderungen bei öffentlichen und gewerblichen PV-Projekten

Wer eine Photovoltaik-Ausschreibung vorbereitet oder sich als Bieter daran beteiligt, muss heute mehr berücksichtigen als Leistung, Wirtschaftlichkeit und Preis. Technische Anforderungen, Nachhaltigkeit, Herkunft, Lieferketten und Resilienz können bei der Beschaffung von Photovoltaik zunehmend eine Rolle spielen.

Mit dem Net-Zero Industry Act (NZIA) gewinnt insbesondere die Frage an Bedeutung, wo wichtige Komponenten einer PV-Anlage hergestellt werden und wie resilient ihre Lieferketten sind. Das betrifft Solarmodule ebenso wie PV-Wechselrichter.

Für öffentliche Auftraggeber, Planer, Projektentwickler, EPCs und Installateure lohnt es sich deshalb, die Anforderungen einer PV-Ausschreibung bereits bei der Systemplanung zu berücksichtigen.

Sie planen ein PV-Projekt mit besonderen Anforderungen an Herkunft und Resilienz? 
Sprechen Sie mit uns über die Anforderungen Ihres Projekts.

Leiter Vertrieb DACH
Hans-Bernd Wiesener
Mobil: +49 172 8556959
Email: h.wiesener@kostal.com

Leiter Vertrieb Europa
Lars Brinkmeyer
Mobil: +49 163 9160186
Email: l.brinkmeyer@kostal.com

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Was ist bei einer Photovoltaik-Ausschreibung zu beachten?

Eine PV-Ausschreibung definiert die technischen, wirtschaftlichen und gegebenenfalls regulatorischen Anforderungen an ein Photovoltaikprojekt. Je nach Projekt können beispielsweise folgende Punkte relevant sein:

  • Anlagenleistung und technische Auslegung
  • Anforderungen an Solarmodule und Wechselrichter
  • Batteriespeicher und Energiemanagement
  • Netzanschluss und Einspeisemanagement
  • technische Normen und Zertifikate
  • Garantie und Service
  • Nachhaltigkeitsanforderungen
  • Herkunft von Komponenten
  • Resilienz der Lieferkette
  • geforderte Hersteller- und Lieferantennachweise

Welche Kriterien verbindlich sind, ergibt sich aus dem jeweiligen Vergabe- und Ausschreibungsverfahren.

Photovoltaik-Ausschreibungen und der NZIA

Mit dem Net-Zero Industry Act verfolgt die Europäische Union das Ziel, Produktionskapazitäten für klimaneutrale Technologien in Europa zu stärken und strategische Abhängigkeiten von einzelnen Drittstaaten zu reduzieren. Photovoltaik gehört zu den vom NZIA erfassten Net-Zero-Technologien.

Damit können bei entsprechenden öffentlichen Beschaffungsverfahren neben dem Preis weitere Kriterien an Bedeutung gewinnen. 

Im Fokus stehen unter anderem:

  • Resilienz: Lieferketten sollen weniger stark von einzelnen Drittstaaten abhängig sein.
  • Nachhaltigkeit: Ökologische Anforderungen können bei der Beschaffung stärker berücksichtigt werden.
  • Herkunft: Der Produktionsort strategisch relevanter Technologien und Komponenten kann für die Bewertung eines Angebots relevant sein.
  • Nachweisbarkeit: Je nach Ausschreibung können konkrete Informationen und Dokumente zur Herkunft und Lieferkette verlangt werden.

 

Für Bieter bedeutet das: Die Auswahl der Komponenten kann unmittelbaren Einfluss auf die Ausschreibungsfähigkeit eines PV-Projekts haben.

Non-Price Criteria: Wenn nicht nur der Preis entscheidet

Bei einer klassischen Ausschreibung besitzt der Preis häufig eine besonders hohe Bedeutung. Die europäische Industriepolitik erweitert diese Perspektive. Mit sogenannten Non-Price Criteria können weitere Eigenschaften eines Angebots berücksichtigt werden. Dazu können – abhängig vom jeweiligen Verfahren – beispielsweise gehören:

  • Resilienz
  • Nachhaltigkeit
  • verantwortungsvolle Beschaffung
  • Herkunft
  • Lieferkettensicherheit

Damit entsteht eine neue Perspektive auf die Beschaffung von Photovoltaik. Nicht allein der günstigste Einkaufspreis einer Komponente kann relevant sein, sondern auch ihr Beitrag zu einem resilienten und nachhaltigen PV-System.

Welche Komponenten können bei einer PV-Ausschreibung relevant sein?

Die Anforderungen an Resilienz beschränken sich nicht zwangsläufig auf Solarmodule. Im Rahmen des NZIA werden verschiedene wesentliche Komponenten der Photovoltaik-Wertschöpfungskette betrachtet. Dazu gehören unter anderem:

  • PV-Polysilizium
  • Ingots und Wafer
  • PV-Zellen
  • Solarglas
  • PV-Module
  • PV-Wechselrichter
  • PV-Tracker und spezifische Montagestrukturen

Damit sollten Auftraggeber und Bieter bei der Vorbereitung einer Photovoltaik-Ausschreibung nicht nur die Herkunft der Module betrachten. Auch die Wahl des Wechselrichters kann für die Resilienz des Gesamtprojekts relevant sein.

Planen Sie eine Photovoltaik-Ausschreibung?

Technik, Wirtschaftlichkeit und regulatorische Anforderungen sollten bei größeren PV-Projekten von Beginn an zusammengedacht werden. KOSTAL bietet Wechselrichter aus deutscher und europäischer Produktion für private, gewerbliche und größere Photovoltaikanwendungen.

Wenn bei Ihrem Projekt Herkunft, Resilienz oder europäische Wertschöpfung eine Rolle spielen, sprechen Sie frühzeitig mit uns über die Anforderungen Ihrer Ausschreibung.

KOSTAL unterstützt Sie bei der Auswahl der passenden Wechselrichterlösung für Ihr PV-Projekt.

Leiter Vertrieb DACH
Hans-Bernd Wiesener
Mobil: +49 172 8556959
Email: h.wiesener@kostal.com

Leiter Vertrieb Europa
Lars Brinkmeyer
Mobil: +49 163 9160186
Email: l.brinkmeyer@kostal.com

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