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Mit Photovoltaik Stromkosten senken

Eigenen Strom erzeugen, statt ihn vollständig einzukaufen

Strom wird jeden Tag gebraucht. Für Haushaltsgeräte, Licht und Unterhaltung – und zunehmend auch für Wärmepumpe und Elektroauto. Wer diesen Strom vollständig aus dem öffentlichen Netz bezieht, bezahlt dafür den jeweils geltenden Strompreis.

Mit einer Photovoltaikanlage können Sie einen Teil dieser Energie einfach selbst erzeugen: auf dem eigenen Dach und genau dort, wo der Strom gebraucht wird. Je mehr eigenen Solarstrom Sie direkt nutzen, desto weniger Strom müssen Sie aus dem Netz zukaufen. So kann Photovoltaik dabei helfen, die laufenden Stromkosten langfristig zu reduzieren.


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Warum eigener Solarstrom die Stromrechnung senken kann

Das Grundprinzip einer Photovoltaikanlage ist einfach. Sonnenlicht wird auf dem eigenen Dach in elektrische Energie umgewandelt. Dieser Strom steht unmittelbar im Haus zur Verfügung.

Während die Photovoltaikanlage genügend Energie erzeugt, können Kühlschrank, Waschmaschine, Computer und andere elektrische Geräte mit Solarstrom versorgt werden. Dieser Strom muss dann nicht zusätzlich aus dem öffentlichen Netz bezogen werden. Der wirtschaftliche Nutzen entsteht deshalb nicht nur dadurch, Solarstrom zu erzeugen, sondern vor allem dadurch, ihn selbst zu nutzen.

Jede selbst genutzte Kilowattstunde Solarstrom kann eine Kilowattstunde Netzstrom ersetzen, die Sie sonst beim Energieversorger einkaufen müssten. Jetzt den aktuellen Flyer herunterladen!

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Was passiert mit Solarstrom, den ich gerade nicht brauche?

Eine Photovoltaikanlage richtet sich nach der Sonne – nicht nach dem Tagesablauf der Bewohner. Gerade rund um die Mittagszeit kann deshalb mehr Solarstrom entstehen, als das Haus aktuell benötigt. Dann gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Der überschüssige Solarstrom kann in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Oder er kann beispielsweise in einem Batteriespeicher gespeichert und später im eigenen Zuhause genutzt werden. Damit wird eine wichtige Frage für die Wirtschaftlichkeit der eigenen Energieversorgung relevant:

Wie viel meines erzeugten Solarstroms kann ich selbst nutzen? Je besser Erzeugung und Verbrauch zusammenpassen, desto weniger Netzstrom muss bezogen werden.

 

Solarstrom speichern und später nutzen

Viele Haushalte benötigen gerade morgens und abends besonders viel Energie. Die Photovoltaikanlage erzeugt ihre höchste Leistung dagegen typischerweise tagsüber. Ein Batteriespeicher kann helfen, diese zeitliche Lücke zu überbrücken.

Tagsüber: 

Photovoltaik erzeugt Strom → Haus wird versorgt → Überschuss lädt die Batterie

Abends: 

Photovoltaik erzeugt wenig oder keinen Strom → gespeicherte Energie versorgt das Haus

Dadurch bleibt mehr der selbst erzeugten Energie im eigenen Zuhause 
und der Strombezug aus dem Netz kann weiter reduziert werden.

Große Stromverbraucher werden zur Chance

Der Stromverbrauch eines Zuhauses verändert sich. Eine Wärmepumpe benötigt Strom zum Heizen. Ein Elektroauto benötigt Strom zum Fahren. Beide erhöhen zunächst den Strombedarf des Haushalts. Mit einer eigenen Photovoltaikanlage entsteht daraus aber auch eine Chance. Denn ein Teil dieser zusätzlichen Energie kann ebenfalls auf dem eigenen Dach erzeugt werden.

Photovoltaik → Haushalt

Photovoltaik → Wärmepumpe

Photovoltaik → Elektroauto

Damit kann Solarstrom zunehmend Energie ersetzen, die andernfalls für Strom, Wärme oder Mobilität von außen bezogen werden müsste. Aus einer Photovoltaikanlage wird so Schritt für Schritt die Energiequelle für immer mehr Bereiche des eigenen Zuhauses.

Lesen Sie auch: E-Auto mit Solarstrom laden →

Lesen Sie auch: Photovoltaik und Wärmepumpe verbinden →

 

Strom verbrauchen, wenn die Sonne ihn liefert

Nicht jeder Stromverbrauch lässt sich zeitlich verschieben. Bei manchen Verbrauchern besteht jedoch Flexibilität. Die Waschmaschine muss vielleicht nicht sofort laufen. Das Elektroauto steht mehrere Stunden an der Wallbox. Warmwasser kann innerhalb bestimmter Grenzen zu unterschiedlichen Zeiten erzeugt werden.

Genau diese Flexibilität kann genutzt werden. Statt Energie unabhängig von der aktuellen Solarstromerzeugung zu verbrauchen, können geeignete Verbraucher bevorzugt dann arbeiten, wenn viel eigener Strom zur Verfügung steht.
Das erhöht die Möglichkeit, Solarstrom direkt selbst zu nutzen.

Aus der Frage

„Wie viel Strom erzeugt meine PV-Anlage?“

wird deshalb zunehmend die Frage

„Wie intelligent nutze ich meinen eigenen Strom?“

Ein Energiemanagement behält den Überblick

Je mehr Komponenten hinzukommen, desto komplexer wird die Energieverteilung im Haus:

  • Wie viel Strom erzeugt die Photovoltaikanlage gerade? 
  • Wie viel benötigt das Haus?
  • Ist der Batteriespeicher geladen? 
  • Steht Energie für das Elektroauto oder die Wärmepumpe zur Verfügung?

 

Ein intelligentes Energiemanagement bringt diese Informationen zusammen. Das Ziel ist einfach: Die selbst erzeugte Energie möglichst sinnvoll im eigenen Zuhause einsetzen. So müssen Bewohner nicht permanent selbst entscheiden, welcher Verbraucher wann Energie nutzen soll.

 

Und wenn die Sonne nicht reicht?

Auch eine gut geplante Photovoltaikanlage erzeugt nicht zu jeder Zeit genügend Energie für den gesamten Haushalt. Nachts produziert sie keinen Strom. Im Winter fällt die Solarstromerzeugung geringer aus. Und manchmal benötigen mehrere Verbraucher gleichzeitig viel Energie. Dann wird weiterhin Strom aus dem öffentlichen Netz bezogen. 

Doch auch hier entstehen neue Möglichkeiten: Bei dynamischen Stromtarifen verändert sich der Strompreis im Tagesverlauf. Dadurch kann es interessant werden, bestimmte flexible Verbräuche in günstigere Zeiten zu verschieben oder einen geeigneten Batteriespeicher intelligent in die Energieversorgung einzubeziehen.

Die nächste Stufe lautet deshalb: Eigenen Solarstrom nutzen, wenn er verfügbar ist – und Netzstrom möglichst intelligent beziehen, wenn er benötigt wird.

Lesen Sie auch: Dynamische Stromtarife verstehen →

 

Was bestimmt, wie viel ich mit Photovoltaik sparen kann?

Wie stark Photovoltaik die persönlichen Stromkosten reduziert, lässt sich nicht mit einem pauschalen Betrag beantworten.

Entscheidend sind unter anderem:

  • Größe und Ausrichtung der Photovoltaikanlage
  • Stromverbrauch des Haushalts
  • Stromverbrauch im Tagesverlauf
  • Anteil des selbst genutzten Solarstroms
  • vorhandener Batteriespeicher
  • Wärmepumpe und Elektroauto
  • Strompreis und gewählter Tarif
  • Einspeisung und Vergütung überschüssiger Energie

Deshalb sollte eine Photovoltaikanlage nicht einfach möglichst groß oder möglichst klein geplant werden.

Entscheidend ist ein Energiesystem, das zum eigenen Zuhause und zum eigenen Energiebedarf passt.

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Heute Stromkosten senken – morgen mehr Möglichkeiten nutzen

Eine Photovoltaikanlage ist eine langfristige Investition. Und auch das eigene Zuhause verändert sich. Vielleicht kommt in einigen Jahren ein Elektroauto hinzu. Die Heizung wird durch eine Wärmepumpe ersetzt. Ein Batteriespeicher wird nachgerüstet oder vergrößert. Neue Stromtarife und Möglichkeiten zur intelligenten Energienutzung entstehen.

Deshalb lohnt es sich, nicht nur den heutigen Stromverbrauch zu betrachten. Ein modernes Energiesystem sollte mit den Anforderungen des Zuhauses wachsen können. KOSTAL verbindet Wechselrichter, Batteriespeicher, Energiemessung, Wallbox und intelligente Schnittstellen zu einem solchen System. So kann eigener Solarstrom heute Stromkosten reduzieren – und morgen noch mehr Aufgaben übernehmen.

 

Mehr eigenen Strom nutzen. Weniger Strom zukaufen.

Photovoltaik macht aus dem eigenen Dach eine Energiequelle. Je mehr des erzeugten Solarstroms direkt im Haus genutzt werden kann, desto weniger Energie muss aus dem öffentlichen Netz bezogen werden. Ein Batteriespeicher macht Solarstrom länger verfügbar. Intelligentes Energiemanagement bringt Erzeugung und Verbrauch zusammen. Und mit Wärmepumpe und Elektroauto kann eigener Solarstrom zunehmend auch für Wärme und Mobilität eingesetzt werden. So geht es bei Photovoltaik nicht nur darum, Strom zu erzeugen.

Es geht darum, die Energie für das eigene Zuhause zunehmend selbst zu erzeugen und intelligent zu nutzen.

 

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