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Photovoltaik für Landwirtschaft

Nutzen Sie Ihre Dächer für Ihren eigenen Solarstrom.

Ställe, Scheunen, Maschinenhallen oder Lagergebäude bieten häufig große Dachflächen – und damit gute Voraussetzungen für Photovoltaik. Gleichzeitig benötigen landwirtschaftliche Betriebe Energie für Maschinen, Lüftung, Kühlung, Fütterung, Melktechnik, Beleuchtung oder andere elektrische Verbraucher.

Mit einer eigenen Photovoltaikanlage erzeugen Sie Strom direkt auf Ihrem Betrieb. So können Sie einen Teil Ihres Energiebedarfs selbst decken, den Strombezug aus dem Netz reduzieren und vorhandene Dachflächen wirtschaftlich nutzen.

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Warum Photovoltaik für landwirtschaftliche Betriebe interessant ist

Landwirtschaftliche Betriebe unterscheiden sich stark. Ein Milchviehbetrieb hat ein anderes Verbrauchsprofil als ein Geflügelbetrieb, ein Obstbaubetrieb oder ein landwirtschaftlicher Betrieb mit großen Maschinen- und Lagerhallen.

Deshalb sollte eine PV-Anlage nicht allein nach der verfügbaren Dachfläche dimensioniert werden. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Dachpotenzial, Strombedarf und Verbrauchszeiten.

  • Eigene Dachflächen nutzen: Viele landwirtschaftliche Gebäude verfügen über große zusammenhängende Dachflächen. Photovoltaik macht daraus eine Fläche zur eigenen Energieerzeugung – ohne zusätzliche landwirtschaftliche Nutzfläche zu beanspruchen.
  • Stromkosten reduzieren: Solarstrom, der direkt im eigenen Betrieb genutzt wird, muss nicht aus dem öffentlichen Netz bezogen werden. Je besser Stromerzeugung und Verbrauch zeitlich zusammenpassen, desto höher kann der Eigenverbrauch ausfallen.
  • Energie für den laufenden Betrieb erzeugen: Je nach Betriebsform kann der selbst erzeugte Solarstrom für zahlreiche Verbraucher eingesetzt werden – beispielsweise für Lüftung, Kühlung, Pumpen, Fütterungs- und Melktechnik, Werkstätten oder Gebäudetechnik.
  • Zukünftigen Energiebedarf mitdenken: Auch landwirtschaftliche Betriebe werden zunehmend elektrifiziert. Neue Maschinen, Ladeinfrastruktur oder zusätzliche elektrische Verbraucher können den zukünftigen Strombedarf verändern.

Eine PV-Anlage sollte deshalb nicht nur zum heutigen Betrieb passen, sondern auch Entwicklungsmöglichkeiten berücksichtigen.

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Welche landwirtschaftlichen Gebäude eignen sich für Photovoltaik?

Grundsätzlich kommen viele vorhandene Betriebsgebäude infrage:

  • Ställe
    Große Dachflächen treffen je nach Betriebsform auf einen regelmäßigen Energiebedarf für Lüftung, Fütterung, Melktechnik oder Beleuchtung.
  • Scheunen und Maschinenhallen
    Auch Gebäude mit geringem Eigenverbrauch können große Flächen für die Stromerzeugung bereitstellen. Entscheidend ist dann der Energiebedarf des gesamten Betriebs.
  • Lager- und Kühlgebäude
    Kühlung und andere technische Verbraucher können insbesondere während des Tages einen relevanten Strombedarf verursachen.
  • Werkstätten und Betriebsgebäude
    Auch kleinere Dachflächen können in ein übergreifendes PV-Konzept des landwirtschaftlichen Standorts einbezogen werden.

Dabei gilt: Nicht jedes Dach ist automatisch für Photovoltaik geeignet. Dachzustand, Statik, Ausrichtung, Verschattung und vorhandene Dachaufbauten müssen vor der Planung geprüft werden.

Wie groß sollte die PV-Anlage auf einem landwirtschaftlichen Betrieb sein?

Eine große Dachfläche bedeutet nicht automatisch, dass die gesamte Fläche belegt werden muss. Für die passende Dimensionierung sollten unter anderem folgende Punkte betrachtet werden:

  • verfügbare Dachflächen
  • Statik und Zustand der Gebäude
  • Ausrichtung und Verschattung
  • jährlicher Stromverbrauch
  • Verbrauch im Tages- und Jahresverlauf
  • saisonale Lasten
  • vorhandener Netzanschluss
  • zukünftige zusätzliche Verbraucher
  • gewünschter Eigenverbrauch
  • Einspeisung oder Vermarktung überschüssiger Energie

Gerade in der Landwirtschaft können sich die Verbrauchsprofile erheblich unterscheiden. Deshalb lohnt sich eine individuelle Betrachtung des gesamten Betriebs.

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Bei größeren PV-Anlagen kommt es neben einer effizienten Energieumwandlung auf eine flexible Anlagenplanung, professionelle Kommunikation und möglichst einfache Installation an.

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  • 3 unabhängige MPP-Tracker
  • 6 DC-Eingänge

 

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  • 50 kW AC-Nennleistung
  • Bis zu 75 kWp PV-Leistung
  • 4 unabhängige MPP-Tracker
  • 8 DC-Eingänge

 

Damit bietet der PIKO CI G2 unterschiedliche Möglichkeiten für die Auslegung 
von PV-Anlagen für Landwirtschaft. 

Tipp: Das aktuelle Datenblatt finden Sie in unserem Download-Bereich

Photovoltaik als Teil Ihres landwirtschaftlichen Energiekonzepts

Die Energieversorgung eines landwirtschaftlichen Betriebs verändert sich.

Photovoltaik kann dabei eine Grundlage bilden: Solarstrom wird direkt auf den vorhandenen Gebäuden erzeugt und im eigenen Betrieb genutzt. Gleichzeitig können zukünftige Verbraucher bereits bei der Planung berücksichtigt werden.

So wird aus dem Dach von Stall, Scheune oder Maschinenhalle ein aktiver Bestandteil der betrieblichen Energieversorgung.

 

Sie möchten Ihre landwirtschaftlichen Dachflächen für Photovoltaik nutzen?

Wie viel Photovoltaik für Ihren Betrieb sinnvoll ist, hängt von Ihren Gebäuden, Ihrem Stromverbrauch und Ihren zukünftigen Anforderungen ab.

Ein qualifizierter Fachbetrieb kann Dachflächen, Lastprofil und technische Voraussetzungen prüfen und daraus ein passendes Anlagenkonzept entwickeln.

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