Photovoltaik für Lagerhallen
Nutzen Sie große Dachflächen für Ihren eigenen Solarstrom.
Lagerhallen bieten häufig ideale Voraussetzungen für Photovoltaik: große, zusammenhängende Dachflächen ermöglichen die Erzeugung erheblicher Mengen Solarstrom. Gleichzeitig benötigen Lager- und Logistikstandorte Energie für Beleuchtung, Fördertechnik, Kühlung, Gebäudetechnik, IT oder Ladeinfrastruktur.
Mit einer eigenen Photovoltaikanlage wird aus der bislang ungenutzten Dachfläche ein aktiver Bestandteil Ihrer Energieversorgung. Sie können Solarstrom direkt am Standort nutzen, den Strombezug aus dem Netz reduzieren und überschüssige Energie einspeisen oder vermarkten.
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Warum Photovoltaik auf Lagerhallen besonders interessant ist
Bei Lager- und Logistikimmobilien treffen zwei Faktoren aufeinander: viel verfügbare Dachfläche und ein wachsender Energiebedarf am Standort. Das macht Photovoltaik sowohl für selbst genutzte Lagerhallen als auch für Logistikstandorte interessant.
- Große Dachflächen produktiv nutzen: Lagerhallen verfügen häufig über große, vergleichsweise zusammenhängende Dachflächen. Photovoltaik macht daraus eine Fläche zur Energieerzeugung – ohne zusätzliche Grundstücksfläche zu beanspruchen.
- Stromkosten reduzieren: Solarstrom, der direkt am Standort verbraucht wird, reduziert den Strombezug aus dem öffentlichen Netz. Besonders interessant ist das bei Verbrauchern, die regelmäßig während des Tages betrieben werden.
- Energiekosten planbarer machen: Mit einer eigenen PV-Anlage erzeugen Sie einen Teil Ihrer benötigten Energie selbst. Damit wird ein Teil des Strombedarfs weniger abhängig von der zukünftigen Entwicklung der Strombezugspreise.
- Standort für zukünftigen Energiebedarf vorbereiten: Logistik und Mobilität werden zunehmend elektrifiziert. Ladepunkte für Pkw, Transporter oder andere elektrische Fahrzeuge können den Strombedarf eines Standorts deutlich verändern.
Eine PV-Anlage sollte deshalb nicht nur für den heutigen Verbrauch geplant werden, sondern auch zukünftige Anforderungen berücksichtigen.
Wie viel Photovoltaik passt auf eine Lagerhalle?
Eine große Dachfläche bietet großes Potenzial. Die technisch größtmögliche PV-Anlage ist jedoch nicht automatisch die für den jeweiligen Standort optimale Lösung.
Für die Dimensionierung sollten unter anderem folgende Faktoren betrachtet werden:
- verfügbare und geeignete Dachfläche
- Statik und Zustand des Daches
- Oberlichter und andere Dachaufbauten
- Ausrichtung und Verschattung
- Stromverbrauch des Standorts
- Lastprofil während des Tages
- Verbrauch an Werktagen und Wochenenden
- vorhandener Netzanschluss
- zukünftige Ladeinfrastruktur
- gewünschter Eigenverbrauch
- Einspeisung oder Vermarktung überschüssiger Energie
Aus diesen Faktoren entsteht ein Anlagenkonzept, das zur Immobilie und ihrer
tatsächlichen Nutzung passt.
Solarstrom direkt am Standort nutzen
Wie attraktiv der Eigenverbrauch ist, hängt stark davon ab, welche Verbraucher in der Lagerhalle und auf dem Betriebsgelände vorhanden sind.
Solarstrom kann beispielsweise genutzt werden für:
Beleuchtung
Große Hallen- und Außenflächen benötigen je nach Nutzung einen erheblichen Teil des Tages elektrische Beleuchtung.
Förder- und Lagertechnik
Förderbänder, automatische Lagersysteme, Verpackungsanlagen oder andere technische Einrichtungen benötigen während des Betriebs Energie.
Kühlung und Klimatisierung
Bei temperaturgeführten Lagern können Kühlanlagen zu den größten elektrischen Verbrauchern des Standorts gehören.
Gebäudetechnik und IT
Lüftung, Sicherheitssysteme, Server, Bürobereiche und weitere Verbraucher bilden die elektrische Grundlast des Standorts.
Ladeinfrastruktur
Dienstwagen, Flurförderzeuge, Transporter oder perspektivisch weitere Teile einer Fahrzeugflotte können mit selbst erzeugtem Solarstrom geladen werden.
Wechselrichter für Photovoltaik auf Lagerhallen
Bei größeren PV-Anlagen kommt es neben einer effizienten Energieumwandlung auf eine flexible Anlagenplanung, professionelle Kommunikation und möglichst einfache Installation an.
KOSTAL PIKO CI 30/50 G2
Der PIKO CI G2 ist für gewerbliche Photovoltaikprojekte ausgelegt und steht in
zwei Leistungsklassen zur Verfügung.
PIKO CI 30 G2
- 30 kW AC-Nennleistung
- Bis zu 45 kWp PV-Leistung
- 3 unabhängige MPP-Tracker
- 6 DC-Eingänge
PIKO CI 50 G2
- 50 kW AC-Nennleistung
- Bis zu 75 kWp PV-Leistung
- 4 unabhängige MPP-Tracker
- 8 DC-Eingänge
Damit bietet der PIKO CI G2 unterschiedliche Möglichkeiten für die Auslegung
von PV-Anlagen auf Lager- und Logistikgebäuden.
Tipp: Das aktuelle Datenblatt finden Sie in unserem Download-Bereich
Das Hallendach als Teil des Energiekonzepts
Eine große Lagerhalle ist nicht nur Nutzfläche unter dem Dach. Auch die Dachfläche selbst kann einen Beitrag zur Energieversorgung des Standorts leisten. Photovoltaik kann dabei der Ausgangspunkt für ein umfassenderes Energiekonzept sein:
PV-Erzeugung → Eigenverbrauch → Einspeisung und Vermarktung → Ladeinfrastruktur → zukünftige Elektrifizierung
Welche Kombination sinnvoll ist, hängt vom Gebäude, dem Verbrauch und der zukünftigen Nutzung des Standorts ab.
Sie möchten das PV-Potenzial Ihrer Lagerhalle nutzen?
Wie viel Photovoltaik auf Ihrem Hallendach sinnvoll ist, hängt von Dachfläche, Stromverbrauch, Netzanschluss und Ihren zukünftigen Anforderungen ab. Ein qualifizierter Fachbetrieb kann die technischen Voraussetzungen prüfen und daraus ein passendes Anlagenkonzept entwickeln.
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