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Solarstrom direkt
im eigenen Betrieb nutzen

Viele Unternehmen benötigen tagsüber besonders viel Energie –
genau dann kann die Photovoltaikanlage eigenen Strom bereitstellen

Erzeugung trifft Verbrauch

Photovoltaik erzeugt Strom vor allem tagsüber. Genau in diesen Stunden laufen in vielen Unternehmen Maschinen, Anlagen, Kühlung, Lüftung, IT oder Beleuchtung. Das unterscheidet Gewerbebetriebe häufig von privaten Haushalten, bei denen ein größerer Teil des Strombedarfs morgens und abends entsteht.

Für Unternehmen kann daraus ein wichtiger Vorteil entstehen: Solarstrom wird genau dort erzeugt, wo er direkt gebraucht wird. Statt Energie zunächst über das öffentliche Netz zu beziehen, kann die Photovoltaikanlage einen Teil des laufenden Strombedarfs unmittelbar am Unternehmensstandort decken.


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Tagesverbrauch als Vorteil

Viele gewerbliche Prozesse finden während der üblichen Arbeits- und Betriebszeiten statt. Produktionsmaschinen laufen tagsüber, Büroarbeitsplätze benötigen Energie, Verkaufsräume werden beleuchtet und klimatisiert. Auch Werkstätten, Logistikzentren oder landwirtschaftliche Betriebe weisen häufig einen erheblichen Tagesverbrauch auf.

Parallel dazu steigt morgens die Leistung der Photovoltaikanlage, erreicht tagsüber ihre höchsten Werte und nimmt zum Abend wieder ab. Damit können sich Stromerzeugung und Strombedarf gut ergänzen.

Je größer die zeitliche Überschneidung, desto mehr Solarstrom kann unmittelbar im Unternehmen genutzt werden.

Lastprofile verstehen

Wie viel Solarstrom direkt genutzt werden kann, hängt vom individuellen Lastprofil des Unternehmens ab. Das Lastprofil zeigt, wann und in welcher Höhe elektrische Leistung benötigt wird. Dabei können sich Unternehmen deutlich unterscheiden.

Ein Produktionsbetrieb mit mehreren Schichten hat ein anderes Profil als ein Bürogebäude. Kühlhäuser benötigen auch nachts Energie. Ein Autohaus hat andere Anforderungen als ein landwirtschaftlicher Betrieb.

Deshalb ist das Lastprofil eine wichtige Grundlage für die Planung. Wird es mit der erwarteten PV-Erzeugung verglichen, lässt sich erkennen, wann eigener Solarstrom auf einen passenden betrieblichen Bedarf trifft.

Eigenverbrauch gezielt erhöhen

Nicht jeder Stromverbrauch ist zeitlich unveränderbar. Bestimmte Prozesse können je nach Betrieb früher oder später stattfinden. Dazu können beispielsweise Ladevorgänge, Pumpen, Kühlung oder andere steuerbare Verbraucher gehören.

Solche Spielräume können genutzt werden, um den Strombedarf stärker an der verfügbaren Solarenergie auszurichten.

Statt einen flexiblen Verbraucher zu einer Zeit mit geringer PV-Erzeugung zu betreiben, kann der Verbrauch nach Möglichkeit in sonnenreiche Stunden verschoben werden. Damit steigt der direkte Eigenverbrauch, ohne dass zwangsläufig zusätzliche Energie erzeugt werden muss.

Der vorhandene Solarstrom wird einfach gezielter genutzt.

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Überschüsse sinnvoll einsetzen

Auch bei einem hohen Tagesverbrauch kann die Photovoltaikanlage zeitweise mehr Energie erzeugen, als der Betrieb unmittelbar benötigt. Solche Überschüsse eröffnen weitere Möglichkeiten.

Die Energie kann in das öffentliche Netz eingespeist, in einem Batteriespeicher zwischengespeichert oder für zusätzliche flexible Verbraucher genutzt werden.

Auch Ladeinfrastruktur kann dabei interessant sein: Stehen Firmenfahrzeuge oder Fahrzeuge von Mitarbeitern und Kunden tagsüber am Standort, kann verfügbare Solarenergie zum Laden eingesetzt werden.

Damit wird aus der Frage „Wie viel Solarstrom verbrauchen wir gerade?“ zunehmend die Frage „Wo können wir verfügbaren Solarstrom zusätzlich sinnvoll einsetzen?“

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Speicher schließt Lücken

Nicht jeder Betrieb kann seinen Stromverbrauch vollständig an die Solarstromerzeugung anpassen. Ein Batteriespeicher schafft zusätzliche zeitliche Flexibilität. Solarstrom, der während besonders ertragreicher Stunden nicht unmittelbar benötigt wird, kann gespeichert und später wieder bereitgestellt werden.

Das ist beispielsweise interessant, wenn der Energiebedarf am späten Nachmittag hoch bleibt, während die Leistung der Photovoltaikanlage bereits zurückgeht. Der Speicher bringt damit Erzeugung und Verbrauch auch dann zusammen, wenn beide zeitlich nicht exakt übereinstimmen.

Zusätzlich kann er – bei entsprechender Auslegung – weitere Aufgaben im betrieblichen Energiesystem übernehmen.

 

Energie intelligent verteilen

Mit Photovoltaik, Batteriespeicher und mehreren elektrischen Verbrauchern steigen auch die Möglichkeiten der Energieverteilung. Soll verfügbarer Solarstrom direkt in die Produktion fließen? Kann ein Fahrzeug geladen werden? Gibt es einen Überschuss für den Batteriespeicher? Welche Verbraucher lassen sich zeitlich flexibel steuern?

Ein Energiemanagement schafft Transparenz über diese Energieflüsse und kann dabei helfen, Erzeugung, Speicherung und Verbrauch besser aufeinander abzustimmen. Das Ziel ist, möglichst viel der vor Ort erzeugten Energie auch am eigenen Standort sinnvoll einzusetzen. Aus einzelnen Verbrauchern entsteht dadurch ein zunehmend vernetztes Energiesystem.

 

Verbrauch von morgen mitdenken

Der Energiebedarf eines Unternehmens kann sich verändern. Neue Maschinen, elektrische Firmenfahrzeuge, Ladeinfrastruktur oder die Elektrifizierung weiterer Prozesse können den Stromverbrauch erhöhen.

Was heute noch als Solarstromüberschuss ins Netz eingespeist wird, kann deshalb zukünftig einen neuen Verbraucher am eigenen Standort versorgen. Bei der Planung einer Photovoltaikanlage lohnt es sich, nicht nur das aktuelle Lastprofil zu betrachten, sondern auch mögliche Entwicklungen der kommenden Jahre einzubeziehen.

KOSTAL bietet Lösungen der Leistungs- und Ladeelektronik, mit denen Photovoltaik, Speicher, Energiemessung und Ladeinfrastruktur zu einem abgestimmten Energiesystem verbunden werden können.

 

Energie am Standort nutzen

Für viele Unternehmen liegt eine besondere Stärke der Photovoltaik im zeitlichen Zusammenspiel von Erzeugung und Verbrauch. Während auf dem Dach Solarstrom entsteht, benötigen Maschinen, Anlagen, Gebäude oder Ladepunkte gleichzeitig Energie. Flexible Verbraucher und Batteriespeicher können diese Überschneidung zusätzlich verbessern.

So wird Solarstrom dort genutzt, wo er entsteht – direkt im eigenen Unternehmen.

 

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