Vom Kohlelagerplatz zur Solarenergie
KOSTAL Technologie für PV-Projekt in Herdecke
Auf dem ehemaligen Kohlelagerplatz des Cuno-Kraftwerks in Herdecke entsteht eine neue Freiflächen-Photovoltaikanlage mit fast einem Megawatt Leistung. KOSTAL unterstützt das regionale Projekt mit leistungsstarker Wechselrichtertechnologie.
Wo früher Kohle für die Energieerzeugung lagerte, entsteht heute eine Photovoltaikanlage: Mark-E errichtet auf dem Gelände des ehemaligen Cuno-Kraftwerks in Herdecke eine Freiflächenanlage mit insgesamt 1.950 PV-Modulen, mit denen etwa 900 kWp Gesamtleistung erreicht werden.
Nach der geplanten Inbetriebnahme Ende 2026 soll die Anlage jährlich rund eine Million Kilowattstunden Solarstrom erzeugen. Der erzeugte Strom wird über eine direkte Verbindung zum nur wenige hundert Meter entfernten Firmensitz der Dörken Gruppe geleitet und dort genutzt.
KOSTAL Wechselrichter für fast ein Megawatt Photovoltaik
KOSTAL unterstützt das Projekt als technischer Partner und liefert neun leistungsstarke PIKO CI 100 Wechselrichter. Sie wandeln den von den PV-Modulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um und bilden damit einen zentralen Baustein der Photovoltaikanlage.
PIKO CI 100 für leistungsstarke PV-Projekte
Der KOSTAL PIKO CI 100 ist speziell für größere Photovoltaikanlagen im Gewerbe- und Projektbereich konzipiert. Mit 100 kW Leistung, hoher DC-Flexibilität und integrierten Funktionen für Planung, Inbetriebnahme und Anlagenbetrieb eignet er sich für leistungsstarke PV-Systeme und unterschiedliche Anlagenkonfigurationen. Durch seine dezentrale Systemarchitektur lassen sich auch größere Anlagen flexibel aufbauen und einzelne Anlagensegmente gezielt auslegen – wie beim aktuellen Projekt in Herdecke.
Das Projekt verbindet dabei gleich mehrere Aspekte der Energiewende: Eine ehemals für die Kohleverstromung genutzte Fläche erhält eine neue Aufgabe, erneuerbare Energie wird unmittelbar vor Ort erzeugt und ein Industrieunternehmen in direkter Nachbarschaft nutzt den Solarstrom über eine Direktverbindung.
„Hier kommt vieles zusammen: Auf einem ehemaligen Kohlelagerplatz wird Solarstrom erzeugt, der nur wenige hundert Meter entfernt direkt von Dörken genutzt wird. Wir freuen uns, mit unserer Wechselrichtertechnologie einen wichtigen technischen Beitrag zu diesem besonderen Projekt in unserer Region leisten zu können“, sagt George Hanna, Produktmanager bei KOSTAL.
Gemeinsam mit Mark-E und Dörken zeigt KOSTAL damit, wie Photovoltaik, industrielle Stromversorgung und regionale Zusammenarbeit ganz konkret zusammenkommen können.