Webshop

Internationaler Wissensschatz

International verbunden

Mit 25.000 Euro auf die Sonnenseite

Am 19. Dezember 2016 feierte die KOSTAL Solar Electric als jüngstes Mitglied der KOSTAL Familie ihr 10-jähriges Bestehen. Als verantwortungsbewusstes und traditionsreiches Familienunternehmen sahen wir uns dazu motiviert, diesen Erfolg mit anderen Menschen zu teilen. Daher wurde eine Spendenaktion ins Leben gerufen, bei der zehn Euro pro Bestellung unserer PIKO Wechselrichter am Ende eine Summe von 25.000 Euro erreicht wurde. Diese wurde dazu verwendet, die KOSTAL-Dörfer Kasozi und Isukwe in Uganda mit Solarstrom zu elektrifizieren. Da KOSTAL mit seinen langfristig orientierten Zukunftsprogrammen eine intelligente Verbindung zwischen ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten schaffen möchte, freuen wir uns darüber, Licht für Bildung und Entwicklung in die ärmsten Regionen der Welt zu tragen. Aus diesem Grund möchten wir uns schon jetzt unseren Partnern und Kunden danken, die zu dieser beachtlichen Summe und zum Einsatz für ein besseres Leben beigetragen haben.

  • Eine intelligente Verbindung überschreitet nationale Grenzen

    Die KOSTAL-Philosophie manifestiert sich in unserem Claim „Intelligent verbinden.“, der nicht nur intern eine zentrale Bedeutung für unser Handeln hat, sondern auch durch Partnerschaften und Zukunftsprogramme extern sichtbar wird. Daher freuen wir uns darüber, unserem Markenanspruch gerecht zu werden, Menschen bessere Lebensgrundlagen zu bieten und unabhängig von Staatsgrenzen unsere intelligente Verbindung in die Welt zu tragen.

    Das Land, in dem wir aktiv werden, ist Uganda, welches in Ostafrika liegt und an den Südsudan, Kenia, Tansania, Ruanda und an den Kongo grenzt. Der Staat hat rund 37 Millionen Einwohner, von denen circa zwei Millionen in der Hauptstadt Kampala leben. 2014 stand Uganda im Index der menschlichen Entwicklung (HDI) auf dem 165. Platz von insgesamt 188 Ländern und somit in der Kategorie „Länder mit niedrigem Entwicklungsstand“.  

    Um dieser Situation entgegenzuwirken, sollte 2016 bereits das sechste Solardorf der Stiftung Solarenergie und das erste Solardorf in Uganda entstehen. Das Projekt eines Solardorfes verfolgt im Allgemeinen drei wesentliche Ziele:

    1. Familien erhalten eine Grundversorgung mit elektrischem Strom, wodurch das Alltagsleben auch nach Sonnenuntergang fortgeführt werden kann.

    2. Kinder profitieren durch bessere Lehr- und Lernmöglichkeiten, da Licht in den Klassenräumen und auch zu Hause verfügbar ist.

    3. Durch die neuen Möglichkeiten und gesündere Lebensbedingungen steht allen eine bessere Gesundheitsversorgung zur Verfügung, da Lungen- und Atemwegserkrankungen durch die häufig verwendeten Kerosinlampen minimiert werden können.

  • Die Entstehung der KOSTAL Solardörfer in Uganda

    Kasozi ist ein kleines Dorf im Luwero District, einer Region in der Mitte des Landes, welches aus 164 Haushalten, einer Gesundheitsstation, zwei Anglikanischen und einer Katholischen Kirche, einer Moschee, zwei Schulen, einer Polizeistation und einem kleinen Laden besteht. Durch die von KOSTAL zur Verfügung gestellte Spendensumme kann durch die Installation von PV-Anlagen und die daraus resultierenden Vorteile zur Entwicklung und zum Gemeinwohl der Bevölkerung beigetragen werden. 

    Um diesen Schritt in Richtung Verbesserung der Lebensstandards zu gehen, geht es zu Beginn des Aufbaus eines Solardorfes darum, alle Haushalte über die Möglichkeiten von Solarenergie ausführlich zu informieren. Als Partner fungieren lokale Solarunternehmen, welche einer ausgewählten Familie eine Solaranlage für Licht und Handyladung als Muster zur Verfügung stellen, damit sie und alle anderen Bewohner sich von der Helligkeit und Funktionalität überzeugen können. Nach einer Woche der ausgiebigen Nutzung und Begutachtung haben die Familien die Möglichkeit, sich bei den lokalen Partnern für eine Anlage zu registrieren. Die Bewusstseinsbildung verlief sehr positiv und mit der Zeit entschieden sich alle Familien für die neuen technischen Möglichkeiten durch Solarenergie. So konnte KOSTAL vielen hundert Familien helfen, das Vertrauen in die Solartechnologie stärken und Arbeitsplätze bei lokalen Solarhandwerksunternehmen schaffen. Darüber hinaus wurde die Gesundheitsstation, die die Grundlage der medizinischen Grundversorgung darstellt, mit Solarenergie ausgestattet und alle Altersgruppen können von besseren Alltags-, Lehr- und Lernmöglichkeiten profitieren. Besonders erfreulich ist, dass das Interesse der Nachbardörfer deutlich zunahm und der Restbetrag der Spende konnte sogar noch die Nachbargemeinden elektrifizieren. Dadurch konnte das Projekt „KOSTAL-Solardorf Kasozi“ zum Projekt „Solarregion Luwero“ ausgeweitet werden, welche flächenmäßig dem Saarland entspricht.

    Isukwe, ein weiteres KOSTAL Solardorf, liegt nördlich von Jinja, im Osten von Uganda. Die Einwohner dieses Dorfes sind vorwiegend als Farmer tätig und bis vor kurzem war ein Zugang zum elektrischen Strom schwierig bzw. nahezu unmöglich. Auch dieses Dorf konnten wir elektrifizieren, denn es stand nicht nur ein Restbetrag zur Verfügung, auch die Aufmerksamkeit und das Interesse für die Solaranlagen nahm zu, denn die Vorteile der Nutzung und der neu gewonnene Lebensstandard verbreiteten sich rasend schnell und immer mehr Menschen wollten diesen technologischen Fortschritt nicht missen. Besonders beeindruckend war die Antwort des Dorfvorstehers der sich nichts mehr wünschte als eine verlässliche Stromversorgung, damit zur weiteren Entwicklung seines Dorfes beigetragen werden kann. Wir von KOSTAL sind daher sehr stolz, diese Vision durch die Entstehung eines Solardorfes in die Tat umgesetzt zu haben und alle Generationen bei der Hilfe zur Selbsthilfe unterstützt zu haben.

    Besonders groß war die Freude, als die gesundheitsschädlichen Kerosinlampen entsorgt werden konnten, denn nun können die durch die staatlichen Unterstützungsprogramme verteilten Moskitonetze verwendet werden. Noch vor einigen Monaten kamen sie nicht zum Einsatz, da den Bewohnern die Brandgefahr durch leuchtende Kerzen oder die Kerosinlampen zu groß war. Doch durch die Versorgung mit Solarenergie, die abends ein rauchfreies und helles Licht liefert, können sich die Bewohner nun effektiv gegen Malaria schützen.

    Aus diesem Grund sind nicht nur wir sehr stolz darüber, etwas bewegt und mehreren Dörfern die Opportunität gegeben zu haben, sich weiterzuentwickeln und das Alltagsleben deutlich zu vereinfachen. Auch unsere Partner und Kunden, die den PIKO Wechselrichter gekauft haben, können erfreut zusehen, wie unsere Spendenaktion in Uganda „fruchtet“. Des Weiteren können wir alle langfristig darauf zurückblicken, eine bessere Gesundheitsversorgung und angenehme Lehr- und Lernmöglichkeiten geschaffen zu haben.

  • 25.000 Euro für KOSTAL Solardörfer – Wie kam es dazu?

    Der Geburtstag der KOSTAL Solar Electric am 19. Dezember 2016 wurde dazu genutzt, die beachtliche Summe von 25.000 Euro unserer initiierten Spendenaktion an die Stiftung Solarenergie aus Merzhausen, nahe Freiburg, zu übergeben. „Mit diesem Betrag kann in unseren Solarprojekten in Ostafrika weit mehr bewegt und das Leben der Menschen dort zum Besseren verändert werden als ursprünglich gedacht“, zieht Dr. Harald Schützeichel, Vorstand der Stiftung Solarenergie, ein positives Fazit der Jubiläumsaktion. Ein weiteres passendes Zitat welches hier angeführt werden kann, stammt von Jim Rohn, einem US-amerikanischen Unternehmer, Autor und Motivationstrainer: „Erfolg ist weder einen Ferrari noch eine Million Dollar zu haben.
    Erfolg ist es sein Leben zu leben, wie man es leben möchte“. Dies verdeutlicht, dass Erfolg und Reichtum von mehr als nur materiellen Dingen abhängig sind und ein bedürfniserfüllendes, gesundes und glückliches Leben durchaus wichtiger sind.

    In diesem Sinne möchten wir auch Ihnen, unseren Partnern und Kunden ganz herzlich danken, denn durch ihre Bestellung haben sie zu dieser enormen Summe beigetragen. Durch eine scheinbar kleine Investition in die elektrische Grundausstattung konnte viel mehr bewegt werden, als man sich das vorstellen mag. Die Verbesserung der dortigen Lebensbedingungen durch den Einsatz von Solarenergie in den ärmsten Ländern der Welt kann somit für uns alle als Erfolg betrachtet werden.

  • Die Arbeit der Stiftung Solarenergie

    Die Stiftung Solarenergie engagiert sich seit 2004 im Kampf gegen energiebedingte Armut durch die Bereitstellung von Solarenergie für ländliche Entwicklung und die Bedürftigkeitslinderung in ländlichen Regionen von Entwicklungsländern, besonders in Äthiopien, Kenia, auf den Philippinen und seit 2015 auch in Kambodscha und Uganda. Durch von Einsatz von Solartechnologie in Privathaushalten und öffentlichen Einrichtungen kann eine deutliche und nachhaltige Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Situation der Bevölkerung erreicht werden. Geringere Energiekosten, höhere Schul- und Ausbildungschancen und bessere Gesundheitsbedingungen sind dabei nur wenige der zahlreichen Vorteile. Dabei handelt es sich keinesfalls um eine einmalige Hilfsmaßnahme, denn der Anspruch „Hilfe zur Selbsthilfe“ kommt hier essentiell zum Tragen, da eine dauerhafte und vorwärtsorientierte Entwicklung garantiert werden kann. Aus diesem Grund freuen wir uns, diese herausragende Arbeit unterstützen zu können.

    Falls wir Ihr Interesse geweckt haben und Sie sich auch weiterhin über die gemeinnützige Arbeit der Stiftung Solarenergie informieren möchten, finden Sie hier den Link zur Homepage:

    http://www.stiftung-solarenergie.de

  • Erfolg hat drei Buchstaben: TUN! (Goethe)

    Abschließend geht unser Dank noch einmal explizit an Sie, denn gemeinsam konnten wir die Welt ein Stück verbessern, Menschen neue Möglichkeiten geben und die Lebensqualität erneut steigern. Gandhi sagte einst: „Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir für diese Welt wünschst“, daher ist es ein Erfolg, unsere intelligente Verbindung auf internationaler und fachlicher Ebene zu verbreiten und gleichzeitig für den guten Zweck eintreten zu können. Im Laufe des mehrmonatigen und erfolgreich abgeschlossenen Projektes wurden insgesamt 500 Personen versorgt die nun einen Zugang zu Solarstrom für Licht und Handyladung besitzen.